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Ich habe bei Erwin Nehlich im Rahmen meines Studiums „Orchestersolist Klarinette/ Bassklarinette“ an der Mannheimer Musikhochschule seit April 2009 Veranstaltungen zum mentalen Training besucht.

Erwin Nehlich bringt auf verständliche Weise medizinisch-theoretische Zusammenhänge näher und verdeutlicht diese mit gezielten Übungen praktisch. Im Anschluss erhält meist jeder die Möglichkeit momentane Probleme auf dem eigenen Instrument anzusprechen oder anzuspielen und Erwin Nehlichs Übeanstöße vor einer Gruppe auszuprobieren.

Für mich persönlich veränderte sich die Vorbereitung auf Konzerte bzw. Probespiele, vor allem erfolgte ein großes Umdenken hinsichtlich meiner Übegewohnheiten. Ich erlernte Methoden mich gezielter auf meine „Problemstellen“ vorzubereiten, den Stressablauf, der mir im Konzert Probleme bereitete, beim Üben zu simulieren und heikle Passagen vom Stress zu befreien, innere Ruhe mit einzuüben, um mich im wahrsten Sinne des Wortes wieder freizuspielen.

Im Gruppenunterricht oder bei Bedarf auch im Einzelunterricht findet Erwin Nehlich stets die richtigen Worte oder mentalen Übungen sein Gegenüber zur eigenen Stärke zurückzuführen. Themen sind nicht nur Selbsteinschätzung und Selbstbewusstsein, sondern auch die Auseinandersetzung mit Fragen wie: „Wie trete ich auf? Wie sehen mich andere? Wie würde ich gerne wahrgenommen werden?“, bis hin zu „Wie präsentiere ich mich im Probespiel, Orchester oder Kollegen gegenüber?“.

Meine persönliche Probespielbilanz ist seit ich mit Erwin Nehlich zusammenarbeite sehr viel positiver geworden. Zuvor bin ich aus einem Bruchteil meiner Probespiele zufrieden herausgegangen, seither gehe ich aus einem Großteil meiner Probespiele ganz oder zumindest über weite Strecken zufrieden heraus und bekomme auch die entsprechenden Rückmeldungen der Orchester.

In die Zeit der Zusammenarbeit mit Erwin Nehlich fielen gesundheitliche Problemen mit tauben Fingern für die mehrere Ärzte keine Erklärung hatten. Er fand einige Ursachen und behob diese. Erwin Nehlich war mir zudem eine große Hilfe beim Klarinettenspiel keine neuen Blockaden aufgrund des fehlenden Gespürs in den Fingern entstehen zu lassen. Gemeinsam entwickelten wir Übetechniken, die mir halfen trotz des Handicaps des fehlenden Fingergefühls erfolgreich zu spielen, in meiner persönlichen Entwicklung im Studium nicht zu stagnieren und trotz tauber Finger Prüfungen und Probespiele zu meistern.

Noch heute profitiere ich im Dienst. Sowohl klangliche als auch technische Passagen für Konzert und Vorstellung kann ich nun effektiver vorbereiten. Dies half mir bei Aushilfstätigkeiten mit Rundfunkübertragung (Deutsche Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern) und anderen Konzerten und Vorstellungen in fremden Orchestern (u.a. Südthüringisches Staatstheater/ Meininger Hofkapelle, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz) und gibt mir im eigenen Orchester (Badische Philharmonie Pforzheim) Sicherheit.

Dipl.-Mus. Heike Hollborn
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